Die PUMA Chronik
1769
Johann Wilhelm Lauterjung trägt sein Markenzeichen in die Solinger Messermacherrolle ein - die Geschichte des PUMA-Werks begann.
1855
Sein Urenkel Nathanael (1815-1865) zieht mit der Produktion in die nahe gelegene Stadt Solingen.
1876
Sein Sohn Ernst Otto Lauterjung (1855-1931) fertigt in einer zusätzlichen kleinen Fabrik erstmals auch Taschenmesser, Stilette, Säbel und Hirschfänger.
1900
Am 26. Mai wird der Name "PUMA-Werk, Lauterjung und Sohn" in das Solinger Handelsregister eingetragen.
1920
Die Söhne Eugen (1883-1961) und Franz (1888-1976) errichten ein zweites Werk in Solingen und forcieren den Export. "PUMA" wird so bereits vor dem II. Weltkrieg international als Qualitätsbegriff geschätzt.
1936-1945
Im zweiten Weltkrieg wird die Produktion der Kriegsindustrie unterstellt.
1946
Wechsel zurück zur zivilen Fertigung von Taschen- und Haushaltsmessern.
1953
Oswald von Frankenberg und Ludwigsdorf (1915-1986), Ehemann von Renate Lauterjung, verlagert die Produktion im PUMA-Werk auf funktionale Jagd-, Angel-, Freizeit- und Sportmesser. In Zusammenarbeit mit Oberforstmeister und Jagdschriftsteller Walter Frevert, entstehen zahlreiche PUMA Klassiker (Waidbesteck, Jagdnicker, Waidmesser, uvm). Der Schweißhundeführer Tassius entwirft Rüdemann und Wildtöter.
1956
PUMA entwickelt das Modell White Hunter für die Ostafrikanische Jagdorganisation.
1964
Einführung des PUMA Nummern-Systems. Jedes Modell erhält eine eigene Prüfnummer mit Herstellungsjahr, inkl. Garantieheft.


